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In Hamburg sagt man ja ja! (Donnerstag und Freitag)

Weiberfastnacht sind wir gegen 15 Uhr gen Hamburg gestartet und trotz Regens sind wir sehr gut durchgekommen, da die Scharen ja nach Köln pilgerten ;).

In Hamburg angekommen mussten wir natürlich erst einmal unser Zimmer besichtigen. Seht selbst was die Superbude zu bieten hat 😉 – wir waren begeistert!

Der Hunger hat uns dann zum nahe gelegenen Hauptbahnhof geführt. Bei Vesuvio haben wir auf die schönen Tage mit einem ersten Alsterwasser angestossen 🙂

Freitag

Nicht aus aber gut geschlafen haben wir am Freitag das hoteleigene Frühstück ausprobiert und haben weitere Pläne geschmiedet. Zuerst ging es zur Haltestelle Berliner Tor und mit der HamburgCard (3 Tage, bis zu 5 Personen für 35,90 €) zu den Landungsbrücken.

Ganz tourilike haben wir uns einen ersten Eindruck von Hamburg verschafft… – Eine Stadtrundfahrt ist lustig, eine Stadtrundfahrt ist fein! 🙂 Einmal bitte entlang der Elbe und dann um die Alster und das Villenviertel! In St. Pauli sind wir dann ausgestiegen um die ersten Lädchen auf der Reeperbahn zu besuchen.

Um die Davidswache und die Herbertstraße, bzw. den Eingang kommt man natürlich nicht drumherum ;).

Von St. Pauli aus ist es nur ein Katzensprung um wieder zu den Landungsbrücken zurückzukommen. An der Elbe entlang zu flanieren und beim Backfisch-König ein Backfischbrötchen und eine Krabbenbratwurst zu genießen ist höchst empfehlenswert 😉 und tat der durchgefrorenen Seele gut.

Da wir die Hafenrundfahrten zeitlich immer knapp verpassten, haben wir uns den alten Elbtunnel angeguckt. Unglaublich was da tagtäglich passiert. Diese riesigen Autoaufzüge! Jeder sollte dort einmal herunterfahren und wenn Zeit sogar durchlaufen. Beeindruckend wie reibungslos alles unter der Erde funktioniert, selbst wenn so wie zur Zeit eine Spur gesperrt ist und der Tunnel eine ständig wechselnde Einbahnstraße ist.

Wir sind mit dem Aufzug nur runtergefahren und nicht durchgegangen. So konnten wir uns etwas früher als geplant auf den Weg zu Wolfgang und Anita in die Eppendorfer Str. machen. Und weil wir dann eine Stunde zu früh dran waren sind wir gleich auch dort noch durch die Gegend und die Läden geschlendert ;).

Kinderspielzeug aus Ton

Kuchenhimmel Julies Cakes

Bei Wolfgang und Anita haben wir nicht nur das nordische Pendant – große mit Sahne gefüllte Windbeutel – zu Berlinern (also das mit Marmelade gefüllte Fettgebäck) kennen gelernt, sondern auch noch viele tolle Tipps für die nächsten Tage bekommen.

Auf dem Heimweg kamen wir nicht an der „kleinen Creperie“ direkt an der Haltestelle Eppendorfer Baum vorbei. Jegliche Crepes, ob süß oder deftig sind zu empfehlen :). Vor allem die mit Baileys!

Nach einem nächtlichen Schlawenzeln auf der Eppendorfer Str. und später noch neben der Binnenalster verschlug es uns auf die „Lange Reihe“ – ein Tipp von Wolfgang und Anita.

Kleine Geschäfte, zahlreiche Bars, Restaurants und Künstlerateliers am Straßenrand unterstreichen den guten Ruf der „Langen Reihe“. Außerdem hat sich diese Straße als Hamburger Schwulen- und Lesbenviertel etabliert.

Am Ende der Straße und fast Zuhause sind wir in das bayerische Wirtshaus „Hacker Pschorr“ eingefallen und haben den Tag mit einem Alsterwasser beendet. Ich erkenne ein gewisses Schema ;).