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Marzipanschnittchen

Zutaten:

150 g weiche Butter
150 g gemahlene Haselnüsse
150 g Mehl
100 g Puderzucker
2 Eigelb
1 EL Milch
1 Prise Zimt
500 g Marzipan – Rohmasse
5 EL Aprikosen-Marmelade
80 g Kokosfett
80 g Schokolade, Vollmilch
100 g Schokolade, Zartbitter

Zubereitung:

Butter, Zucker, Eigelb, Zimt und Milch schaumig rühren. Bitte mindestens 3 Minuten!

Das Mehl mit den Haselnüssen vermischen und mit der Buttermasse zu einem Teig verkneten.
Ich habe hier erst die Knethaken genommen und später per Hand weitergeknetet.

Den Teig für 30 Minuten kalt stellen. In der Zeit das Backblech einfetten (kein Backpapier verwenden).

Die ganze Teigkugel auf das Blech legen, mit der Hand kurz flach drücken und direkt am Blech ausrollen. Ich lege Gefrierbeutel zwischen Nudelholz und Teig. Frischhaltefolie funktioniert auch, reißt mir aber zu schnell ein.

Den Teig mehrere Male mit einer Gabel einstechen und bei 180°C Im vorgeheizten Backrohr hellgelb backen.
Den Boden im Blech auskühlen lassen!

Marmelade erwärmen und auf den gebackenen Teig streichen. Marmelade etwas einziehen lassen.

In der Zwischenzeit das Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen, bis das Marzipan die Größe des Backbleches hat. Alternativ funktioniert das Rezept natürlich auch mit einer Marzipandecke. Die ist etwas teurer und muss dennnoch etwas vergrößert werden. Nur Mut ;)!

Nun zieht man die obere Folie herunter. Die untere Folie wird nun mitsamt Marzipan umgestülpt und auf den Kuchen gelegt. Jetzt könnt ihr auch diese Folie entfernen.

Das Kokosfett langsam zergehen lassen und die Schokoladensorten dazu geben. Bitte macht das bei kleiner Hitze. Schokolade schmilzt ja schnell!

Wenn die Schokolade geschmolzen ist, alles gut verrühren und noch abkühlen lassen. Erst wenn die Schokolade wieder etwas dicklicher wird über das Marzipan gießen.

Wenn man nun möchte kann man, bevor die Glasur fest wird, mit einer erweichten weißen Schokolade dünne Streifen ziehen, die man dann mit einem dünnen Messer wiederum verziehen kann, so dass eine Marmorierung entsteht.

Nun sollte alles gut trocken und fest werden.

Erst dann schneidet man mit einem sehr dünnen Messer kleine Schnittchen – so zirka 2,5 x 2,5 cm groß und hebt sie anschließend vom Blech ab.

Besonders lecker sind die Schnittchen nach einem Tag, da die Marmelade dann in den Boden eingezogen ist.

Das Rezept habe ich etwas von diesem hier abgewandelt: Marzipanschnittchen von Chefkoch

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Schokoladen Kuchen aus West Virginia (****)

Hier gefunden: http://www.mybakingaddiction.com/the-best-chocolate-cake-recipe/
und etwas abgewandelt ;).

Zutaten:

250 g  Zucker
400 g Mehl
175 g ungesüßtes Kakaopulver
2 Esslöffel Swiss Chocolate-Pulver / oder anderes gesüßtes Kakaopulver (optional)
2 TL Natron (2 Päckchen Natron)
1 TL Backpulver
1 TL Salz
2 Eier
250 ml Buttermilch
250 ml Tasse starken schwarzen Kaffee
125 ml Tasse Pflanzenöl
2 Teelöffel Vanille-Extrakt

Zubereitung:

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Zwei 18 cm Springformen einfetten und mit Mehl bestäuben.

Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel untereinander gut mischen.

Eier, Buttermilch, Kaffee, Öl und Vanille hinzugeben und bei mittlerer Stufe etwa zwei Minuten verrühren.

Der Teig ist etwas dünner. Diesen in die beiden Springformen verteilen und für 35 bis 40 Minuten backen.

Stäbchenprobe!

10 Minuten nach dem Backen in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form entfernen und vollständig abkühlen lassen.

Frosting nach Wunsch (zum Beispiel: Chocolate Buttercream Frosting) zubereiten und die beiden Böden nach dem Abkühlen miteinander verbinden und die Torte damit komplett bestreichen (oder die Böden noch einmal teilen und so 4 Schichten stapeln). Mit dem Rest des Frosting können auch Verzierungen gemacht werden.

Sachertorte (auch perfekt als Basis für Fondantkuchen)

Sachertorte
200 gr Butter, Zimmertemperatur
200 gr Puderzucker, gesiebt
1 Pck. Vanillezucker
200 gr Zartbitterkuvertüre
7-8 Eier getrennt
200 gr Mehl, gesiebt
3 TL Kakao, gesiebt
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
6 EL Orangenlikör
1 Glas Aprikosenmarmelade
Die Kuvertüre hacken, im Wasserbad schmelzen und anschließend wieder auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Zwischendurch umrühren.
Die Butter cremig rühren und dann mit den Zuckern schaumig schlagen. Anschließend die abgekühlte Kuvertüre unterrühren.
Die Eier trennen, dabei die Eigelbe nach und nach in die Butter-Schokomasse rühren und die Eiweisse in einer zweiten Rührschüssel sammeln.
In eine weitere seperate Schüssel das Mehl, Kakao und Backpulver sieben. Die Eiweisse mit der Prise Salz nicht ganz steif schlagen, da die Sachertorte dann saftiger wird.
Abwechselnd die Mehlmischung und den Eischnee unter die Fett-Schoko-Masse ziehen, zuletzt noch einmal Eischnee unterrühren. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen. Entweder mit einem Löffel in der Mitte des Kuchens eine kleine Kuhle formen oder mit der Isoliermethode ummanteln.
Im auf 160° Grad vorgeheizten Backofen ca. 45 – 60 min. backen, zum Ende hin unbedingt die Stäbchenprobe machen.
Nach dem Auskühlen die Torte durchschneiden und mit dem Gemisch aus Marmelade und Alkohol (1 Glas Marmelade, 6 EL Orangenlikör) füllen und von außen satt einstreichen.
  
Wenn die Tortenoberfläche wieder abgetrocknet ist, entweder mit Schokoladenglasur übergießen oder mit Ganache einstreichen und mit Fondant überziehen.
Anschließend mindestens eine Woche im Kühlschrank oder im kühlen Keller durchziehen lassen.

Brownie-Rosen

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Für diese Rosen brauchst du:

120 g Walnüsse
150 g Mehl
155 g Zucker
¼ TL Salz
1 EL Backpulver
225 g Butter
115 g Schokolade, Zartbitter, in Stücke gebrochen
4 Eier, verquirlt
1 TL Vanille-Extrakt

Und die wunderbare Rosen Form von NordicWare :).

Zubereitung

Den Ofen auf 200° Grad vorheizen, die Rosenform mit Butter bestreichen und mit Paniermehl ausstreuen.

12 Walnusshälften zur Seite legen und den Rest grob hacken.

Das Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben, Zucker und Salz zugeben und das ganze mischen.

Die Butter mit der Schokolade schmelzen (in einem kleinen Topf unter ständigem Rühren oder im Wasserbad) und unter die Mehlmischung geben. Die verquirlten Eier und das Vanillextrakt zugeben und rühren, bis alles miteinander verbunden ist.

Die gehackten Walnüsse in den Teig geben und unterheben.

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Bei „normalen“ Muffins kann man 12 ganze Walnusshälften zur Seite legen und nach dem Füllen oben auflegen.

Die Muffinform füllen (ca. 2/3 voll) und für 20 – 25 Min. backen.

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Kurz in der Form stehen lassen und dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben und genießen :)!

Baileys selbstgemacht

Zutaten für 1,5 Liter Baileys

½ Liter Sahne

¼ Liter Whisky

8 TL Kakaopulver

350 g Puderzucker

4 TL Instantkaffee

Zubereitung

Sahne cremig anschlagen (nicht steif). Whiskey, Kakao und Kaffee verrühren und unter die Sahne heben. Den Puderzucker hineinsieben und gut verrühren. Mindestens 1 Stunde kalt stellen und vor dem Servieren noch einmal gut durchrühren. Lässt sich auch gut einen Tag vorher vorbereiten. Da jeder andere Zutaten verwendet bleibt es gar nicht aus ein wenig mit Kakao, Puderzucker und Sahne zu experimentieren. Viel Spaß damit ;)!
Als Mitbringsel könnt ihr den Baileys auch gut in eine schöne Flasche umfüllen.

Cake Pops – Klappe, die erste!!!

Ein Cake Pop-Wochenende wie es im Buche steht liegt hinter mir. Nachdem es mir die kleinen süßen Törtchen angetan hatten habe ich mit einer Freundin den Selbstversuch gestartet.

Als Grundlage für die Cake Pops habe ich den Kuchen „Vanilletraum“ gebacken. Dieser wird dann wieder zerbröselt und es kommt zu den Bröseln ein Frosting. Das Ganze ergibt wieder einen „Teig“, der in kleine Formen gedrückt wird und diese dann mit Kuvertüre und Garnitur wie kleine Törtchen aussehen. Zu allem Übel werden die kleinen Törtchen auf Lolli-Pop-Stile gesteckt. Herzallerliebst! Aber jetzt ins Detail ^^:

Vanilletraum

Frosting

Zutaten:

100 g Butter
50 g weiße Kuvertüre
250 g Frischkäse
50 g Puderzucker (eigentlich 200 g, aber der Kuchen war schon recht süß)
3 – 4 Tropfen Buttervanille-Aroma

Kuchen

Den gebackenen, erkalteten Kuchen entrindet ihr und entfernt verfärbte und harte Stellen. Danach zerbröselt ihr den Kuchen wieder und wendet euch erst einmal dem Frosting zu.

Frosting

Die weiche Butter wird mit einem Handrührgerät einige Minuten cremig geschlagen.
Die weiße Kuvertüre wird im Wasserbad oder in der Mikrowelle zum Schmelzen gebracht und sollte etwas abkühlen, bevor sie unter die Butter gerührt wird. Nun auch Frischkäse und Puderzucker hinzufügen und alles  verrühren.

Cake Pop-Teig

Das Frosting zu den Kuchenkrümeln geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in ca. 4 cm große Kugeln portionieren und ab in den Kühlschrank, damit der Teig für die Cupcake-Form später fest genug ist und sich der Teig gut aus dieser lösen lässt.

Ich habe dieses Cupcake-Mold verwendet:

Verzieren

Danach kann man endlich mit dem Verzieren beginnen!

Hier kann natürlich jeder wie er mag. Ich fand es schön das untere Törtchen vom oberen Törtchen optisch zu trennen. Deswegen habe ich für das untere Cake Pop dunklere Kuvertüre verwendet.

Man stellt eine dunklere Kuvertüre im Wasserbad her und taucht den Lollistil ca. fingerbreit in die Kuvertüre und steckt den Stil dann etwas mehr als die Hälfte in die Cake Pops. Mit einem Löffel habe ich die Kuvertüre auf das drehende Cake Pop aufgetragen und solange drehen lassen bis alle überschüssige Kuvertüre abgetropft war. Damit die Schokolade etwas weiter antrocknet habe ich meine Cake Pops in mein umgedrehtes Nudelsieb gesteckt und konnte so recht zügig arbeiten.

Kopfüber wurden meine Törtchen dann in weiße Kuvertüre getunkt und wieder gedreht bis alle überschüssige Kuvertüre abgelaufen war. Erst etwas antrocknen lassen und dann verzieren. Dazu haben wir Kokosraspeln, Zuckerherzen und -perlen, sowie Schokoknusperkügelchen und etwas Glitzerstreudeko genommen. Für den Anfang dürften es aber die Streudeko aus jedem gut sortierten Kaufhaus reichen.

Die Cake Pops haben wir in eine 5 cm dicke Styropor-Platte gesteckt und bekamen aus einem Kuchen ca. 40 – 50 Cake Pops.

Die Freundin hat ihre Cake Pops mit Schokokuchen und dunklem Frosting hergestellt – und außerdem die Prinzessin Li**ifee-Streudeko benutzt ;).

Frosting auf Kuchenkrümel 🙂

Cake Pop im Entstehungsprozess

Rohfassung

Schoko Cake Pops von Sari

Death by Chocolate Versuchsreihe 2 (****/*****)

Ein neuer Death by Chocolate-Versuch. Ich bin über ein anderes Rezept gestolpert ;), welches zumindest optisch dem Original schon sehr stark entspricht 😉

Zutaten:

Belag:
300 g Sahne
2 EL flüssiger Honig
250 g Edelbitter Schokolade (min. 60 %)

Knetteig:
150 g Weizenmehl
20 g Kakaopulver
1 – 2 Msp. Backpulver
1 Msp. gemahlener Zimt
1 Msp. gemahlene Nelken
65 g brauner Zucker
1 Pck. Vanillezucker
1 Prise Salz
100 g weiche Butter

Rand:
1 gestr. EL Weizenmehl

Zubereitung:

Zum Vorbereiten des Belages die Sahne und den Honig in einem Topf unter Rühren zum Kochen bringen und von der Kochstelle nehmen. Schokolade in kleine Stücke brechen und unter Rühren in der Sahne schmelzen lassen. Schokoladensahne kalt stellen.

Für den Teig Mehl mit Kakao, Backpulver, Zimt und Nelken mischen und in eine Rührschüssel sieben. Restliche Zutaten hinzufügen und mit einem Handrührgerät und Rührbesen auf höchster Stufe gut durcharbeiten. Anschließend den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz verkneten.

Etwa zwei Drittel des Teiges auf dem Boden einer gefetteten Springform ausrollen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Den Springformrand darumstellen.

Restlichen Teig mit 1 EL Mehr verkneten und zu einer langen Rolle formen. Diese als Rand auf den Teigboden legen und so an die Form drücken, dass ein 2 cm hoher Rand entsteht. Die Form etwa 1 Stunde kalt stellen, dann auf dem Rost in den Backofen schieben.

15 – 20 Minuten bei 180° backen (Umluft)

Die Form auf ein Kuchenrost stellen und den Boden zum Abkühlen aus der Springform lösen.

Nach dem Abkühlen auf eine Tortenplatte setzen und den Springformrand wieder herumlegen.

Sobald die Schokoladensahne beginnt dickflüssig zu werden die Sahne auf den Gebäckboden geben und glatt streichen. Torte etwa 3 Stunden kalt stellen, dann vorsichtig mit einem Messer aus der Form lösen.

Mit Kakaopulver bestäuben.

FAZIT: kommt nah ran, aber der Boden schmeckt etwas zu sehr nach Weihnachten. Ich denke hier würde ich nochmal rum experimentieren. Die Füllung ist seeeehr lecker, schmeckt am Besten aber wirklich gut durchgekühlt. Der Kuchen ist auf jeden Fall eine gute Basis :)!