Archiv für den Monat Februar 2012

Lotus bowls

Diese „Schüsseln“ von Whitney Smith  habe ich erst neulich entdeckt ;). Eine tolle Idee!

An de Eck steiht ´n Jung mit´n Tüddelband (Samstag/Sonntag/Montag)


Samstag sind wir gegen 9 Uhr aus dem Haus und hatten uns das Schanzenviertel vorgenommen. Als Insider-Tipp für ein gutes Frühstück gilt Omas Apotheke an der Schanzenstraße.

Die Einrichtung ist rustikal, wie der Name schon verspricht. Hier gibt es gut gebrühten Kaffee und ein riesiges Frühstück was für den kleinen Preis von 4,50 € bis 7,30 € seinesgleichen sucht. Das Publikum ist gemischt und die Bedienung super freundlich. Unser Tag hat hier gut gestartet und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Ein absolutes Muss beim nächsten Hamburg-Besuch!

Das Schanzenviertel ist wunderschön und lädt mit seinen individuellen kleinen Läden zum Shoppen ein.

Das Holy Moly war auf einer Webseite tot gesagt. Ein Glück, dass Besitzerin und Laden wohl auf sind. Die Besitzerin ist genauso quirlig wie die Sachen, die sie verkauft.

Direkt auf der Seite gegenüber Morgaine le Faye. Ein kleiner liebevoll eingerichtete Laden mit Räucherutensilien und Hexenbedarf.

Das wunderbare an Hamburg ist – wie ich finde – dass an jeder Ecke etwas schönes lungern kann :-).

Ein weiterer Geheimtipp war das Café Klatsch, in dem wir uns unsere Hände und Seele aufwärmen konnten. Auf den Tischen liegen Kugelschreiber und die Menükarte hat einige leere, bzw. mittlerweile beschrieben Seiten zwischen den eigentlichen Seiten. Filmtipps, Bücher, Witze, hier kann man Spuren hinterlassen!

Vom Schanzenviertel aus sind wir Richtung Fernsehturm gezogen, da hier auch Planten und Blomen startet.

Als wir in Hamburg waren war gerade der 50. Jahrestag der großen Flut, die 1962 in Hamburg gewütet hat. Zu diesem Anlass gab es im Rathaus eine Ausstellung.

Und eh man es sich versieht ist der Tag auch schon rum und da wir am Sonntag auf den Fischmarkt wollten hieß es um 6 Uhr raus und ab zu den Landungsbrücken.

Der Hamburger Fischmarkt:

Vom Fischmarkt aus sind wir erstmal etwas frühstücken gegangen. Das Café Absurd bietet für 7 € ein All-You-Can-Eat Frühstücksbuffet.

Selbst die Müllsäcke vorm Café Absurd sind stylisch ;).

Von da aus ging es ins hanseatische Panoptikum. Wo Ratze auf Alan lauerte ;):

Der Kopf von Marilyn Monroe nach einem schönen Sommertag!

Der Hamburger Michel hat uns beeindruckt. Der Erzengel Michael über dem Haupteingang wirkt bedrohlich und gigantisch.

Vielleicht kennt der ein oder andere das „EdelCurry“. Wir haben uns mit dem Saucenteller mal durch einige exotische Currysaucen geschlemmt.
Dann ging es zur H.R.Giger-Ausstellung. Einige kennen seine Werke vielleicht aus dem Film „Alien“:
Am Montag sind wir in die Hamburger Hafenstadt.
Hier findet man das Miniaturwunderland und den Hamburger Dungeon.
Von Wolfgang und Anita haben wir den Tipp bekommen anstelle einer Touristen-Hafenrundfahrt eine Hafenrundfahrt mit der Hamburger Fähre zu machen, die zum Beispiel auch in der Hafenstadt anlegt. Mit der HamburgCard, bzw. mit einem normalen Fahrticket kann man von der Hafenstadt über die Landungsbrücken mit der HVV-Fähre bis nach Neumühlen kommen. Oben an Deck kann man sich den Pelz in der Sonne wärmen und unten gibt es Glühwein – bei Wunsch auch mit Schuss – und Heißwürstchen. Aus Kölner Sicht ein luxuriöses Fortbewegungsmittel.
Wir hatten am Montag leider etwas vergeblich versucht noch einige Läden aufzutreiben. Leider ist hier nichts nennenswertes dabei. Abend shaben wir noch „Erikas Eck“ ausprobiert und wurden von der Größe des Schnitzels förmlich erschlagen.
Als Abschied in die letzte Nacht haben wir nach Bezahlung noch eine Rose bekommen. Vielleicht ist es nicht üblich zu bezahlen ;).
Zufrieden und voll mit neuen Eindrücken lies es sich zufrieden schlafen. Der Hamburg-Kurztripp war traumhaft und lädt zu Wiederholungen ein. Vielen Dank an all die freundlichen Hamburger. Von nordischer Kühlheit haben wir nichts gemerkt. DANKE!

In Hamburg sagt man ja ja! (Donnerstag und Freitag)

Weiberfastnacht sind wir gegen 15 Uhr gen Hamburg gestartet und trotz Regens sind wir sehr gut durchgekommen, da die Scharen ja nach Köln pilgerten ;).

In Hamburg angekommen mussten wir natürlich erst einmal unser Zimmer besichtigen. Seht selbst was die Superbude zu bieten hat 😉 – wir waren begeistert!

Der Hunger hat uns dann zum nahe gelegenen Hauptbahnhof geführt. Bei Vesuvio haben wir auf die schönen Tage mit einem ersten Alsterwasser angestossen 🙂

Freitag

Nicht aus aber gut geschlafen haben wir am Freitag das hoteleigene Frühstück ausprobiert und haben weitere Pläne geschmiedet. Zuerst ging es zur Haltestelle Berliner Tor und mit der HamburgCard (3 Tage, bis zu 5 Personen für 35,90 €) zu den Landungsbrücken.

Ganz tourilike haben wir uns einen ersten Eindruck von Hamburg verschafft… – Eine Stadtrundfahrt ist lustig, eine Stadtrundfahrt ist fein! 🙂 Einmal bitte entlang der Elbe und dann um die Alster und das Villenviertel! In St. Pauli sind wir dann ausgestiegen um die ersten Lädchen auf der Reeperbahn zu besuchen.

Um die Davidswache und die Herbertstraße, bzw. den Eingang kommt man natürlich nicht drumherum ;).

Von St. Pauli aus ist es nur ein Katzensprung um wieder zu den Landungsbrücken zurückzukommen. An der Elbe entlang zu flanieren und beim Backfisch-König ein Backfischbrötchen und eine Krabbenbratwurst zu genießen ist höchst empfehlenswert 😉 und tat der durchgefrorenen Seele gut.

Da wir die Hafenrundfahrten zeitlich immer knapp verpassten, haben wir uns den alten Elbtunnel angeguckt. Unglaublich was da tagtäglich passiert. Diese riesigen Autoaufzüge! Jeder sollte dort einmal herunterfahren und wenn Zeit sogar durchlaufen. Beeindruckend wie reibungslos alles unter der Erde funktioniert, selbst wenn so wie zur Zeit eine Spur gesperrt ist und der Tunnel eine ständig wechselnde Einbahnstraße ist.

Wir sind mit dem Aufzug nur runtergefahren und nicht durchgegangen. So konnten wir uns etwas früher als geplant auf den Weg zu Wolfgang und Anita in die Eppendorfer Str. machen. Und weil wir dann eine Stunde zu früh dran waren sind wir gleich auch dort noch durch die Gegend und die Läden geschlendert ;).

Kinderspielzeug aus Ton

Kuchenhimmel Julies Cakes

Bei Wolfgang und Anita haben wir nicht nur das nordische Pendant – große mit Sahne gefüllte Windbeutel – zu Berlinern (also das mit Marmelade gefüllte Fettgebäck) kennen gelernt, sondern auch noch viele tolle Tipps für die nächsten Tage bekommen.

Auf dem Heimweg kamen wir nicht an der „kleinen Creperie“ direkt an der Haltestelle Eppendorfer Baum vorbei. Jegliche Crepes, ob süß oder deftig sind zu empfehlen :). Vor allem die mit Baileys!

Nach einem nächtlichen Schlawenzeln auf der Eppendorfer Str. und später noch neben der Binnenalster verschlug es uns auf die „Lange Reihe“ – ein Tipp von Wolfgang und Anita.

Kleine Geschäfte, zahlreiche Bars, Restaurants und Künstlerateliers am Straßenrand unterstreichen den guten Ruf der „Langen Reihe“. Außerdem hat sich diese Straße als Hamburger Schwulen- und Lesbenviertel etabliert.

Am Ende der Straße und fast Zuhause sind wir in das bayerische Wirtshaus „Hacker Pschorr“ eingefallen und haben den Tag mit einem Alsterwasser beendet. Ich erkenne ein gewisses Schema ;).

Valentinstag 2k12 <3

Eigentlich machen wir uns nichts aus dem Valentinstag. Dieses Jahr wollten wir, weil es zeitlich so schön gepasst hätte ein paar Tage nach Hamburg fahren. Leider ist beruflich etwas dazwischen gekommen und so fahren wir über Karneval. Dieser „Valentinsurlaub“ hat mich aber dahingehend beeinflusst, dass ich der Meinung war, dass wir es uns dann aber hier Zuhause schön machen können ^^.

Ich habe Alan zum Valentinstag ein T-Shirt von Minecraft besorgt (Alan weicht von der Darstellung ab 😉 )

Minecraft Shirt Three Creeper Moon

Außerdem Karten für das Eisbrecher-Konzert Anfang März. Eigentlich wollte ich ihm was Süßes heute morgen mit geben. Stattdessen gehen wir gleich zur Ernährungsberatung ^^. So kann es laufen!

Allen da draußen einen schönen Valentinstag! :-*

Barock-Patchwork

Wie wundervoll diese Barockmöbel gearbeitet wurden!

Das ist doch wirklich mal ein Augenschmaus – der auch noch bequem ist.

Gesehen bei http://modernurbanliving.com

Hommage an die Gartenpalme

Am Sonntag waren wir bei Alans Oma, die eine Palme im Garten hat. Jetzt ist es leider aber seit so vielen Tagen soooo kalt, dass es die Palme wohl leider nicht überstehen wird. Zum Abschied haben wir einige entkernte und eingefrorene Gartenfrüchte mit bekommen.

Eine Marmelade mit Kokosraspeln und Kokossirup ist die wohl letzte Hommage an die Plumsche Gartenpalme ;).

Und hier das Rezept:

Zutaten

800 g Gartenfrüchte
400 g 2:1 Gelierzucker
100 g Kokosraspeln
4 EL Kokossirup (Monin)

Zubereitung

Ein kleiner Teller wird in das Gefrierfach gelegt. Hier testet man später ob die Marmelade stockt.

Gartenfrüchte

Gelierzucker

Ich habe 800 g Gartenfrüchte abgewogen und die Hälfte an Gewicht als Zucker dazu getan. Das ganze habe ich mit Kokosraspeln und Kokossirup verfeinert und lasse dann alles 3 Minuten zusammen kochen.

Marmelade

Jetzt der Test ob die Marmelade auch stockt, oder ob noch Gelierzucker benötigt wird. Dafür gibt man einen TL auf den kalten Teller, den man zu Beginn in das Gefrierfach gestellt hat. Hier zeigt sich ziemlich schnell wie fest die Marmelade wird.

Einmachgläser

Einmachgläser abgekocht

Einmachgläser oder Marmeladengläser mit Metalldeckel stellt man auf ein angefeuchtetes Geschirrtuch und füllt  die zu 3/4 mit kochendem Wasser. Deckel drauf und umdrehen. Nach 5 Minuten gießt man das Wasser wieder heraus und füllt die Marmelade randvoll ein. Deckel drauf und wieder umdrehen.

abgefüllte Marmelade

Fertig 🙂

Marmelade

Belgischer Reisfladen

image

Zutaten

Für die Füllung:

1 Liter Milch
125 g Zucker
½ Vanilleschote(n), das Mark davon
1 Prise Salz
175 g Milchreis

Für den Hefeteig:

300 g Mehl
1 Pkt. Hefe (Trockenhefe)
50 g Zucker
1 Pkt. Vanillezucker
1 Ei(er)
125 ml Milch, lauwarme
100 g Butter, zerlassene, abgekühlte
2 Ei(er)

Zubereitung

Für die Füllung Milch mit Zucker, Vanillemark und Salz zum Kochen bringen. Reis hineingeben, zum Kochen bringen und etwa 45 Minuten ausquellen lassen. Den Reis mindestens 2- 3 Stunden abkühlen lassen.

Für den Teig Mehl in eine Rührschüssel sieben und mit der Hefe sorgfältig mischen. Zucker, Vanillezucker, Ei, Milch und Butter oder Margarine hinzufügen. Die Zutaten mit Handrührgerät mit Knethaken zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt so lange an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Den Teig mit Mehl bestäuben, aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten. Den Teig in einer Springform (28 cm, Boden gefettet) verteilen, dabei einen 3 cm hohen Rand hoch ziehen.

Eier verquirlen. 1 EL davon zum Bestreichen zurücklassen, die restliche Eiermasse unter den Milchreis mischen. Die Reismasse auf den Teig in die Form geben und glatt streichen.

Die Oberfläche mit dem zurückgelassenen Ei bestreichen. Die Form auf dem Rost in den Backofen schieben.

Ober-/Unterhitze: etwa 200°, vorgeheizt
Heißluft: etwa 180°, vorgeheizt
Gas: Stufe 3 – 4, vorgeheizt
Backzeit: 25 – 30 Minuten

Den Reisfladen sofort nach dem Backen aus der Form lösen (nicht stürzen), auf einen Kuchenrost setzen und mindestens 2 Stunden kalt stellen.